Über mich

Meine Berufung

SimonYacoub_Judoka_Physiotherapeut

Physiotherapie ist mehr als ein Beruf. Es geht nicht um Geld oder Karriere. Es ist der Dank der Menschen, den man erfährt, wenn man hilft. Abends ins Bett zu gehen mit dem Wissen, dass man Menschen geholfen hat, zu genesen – egal auf welcher Ebene – ist der dankbarste Lohn, den ein Mensch bekommen kann.

Verschmelzung zweier Kulturen

SimonYacoub_Olympia2016_Laufen_Leipzig

Auch wenn ich für Palästina kämpfe, bin ich gebürtiger Leipziger. Mein Ziel ist es, eine Brücke zwischen den beiden unterschiedlichen Kulturen zu schlagen: Auf der Matte kämpfend für Palästina, bin ich ebenso ein Repräsentant für Deutschland und der wundervollen Stadt Leipzig!

Meine Familie

SimonYacoub_Freundin_Familie_Halt_Unterstuetzung

Das Wichtigste in meinem Leben ist meine Familie. Sie gibt mir Halt, Kraft und Rückendeckung bei all meinen Vorhaben. Ich bin froh eine so wunderschöne und liebenswerte Familie um mich zu wissen. Ohne sie wäre all das hier niemals möglich!

Faszination Judo

SimonYacoub_Judo_Training_Lebenserfuellung

Seit meinem 5. Lebensjahr eine Lebenserfüllung. Durch diesen Sport konnte ich viele Eigenschaften entwickeln. Fleiß, Selbstbeherrschung, faires Miteinander, Ehre und Respekt, Motivation, Pünktlichkeit, Verschiebung der Leistungsgrenzen, Schweiß und Blut, sich unterordnen zu können, und vieles mehr. Es ist eine so komplexe und allumfassende Sportart. Ich betreibe sie jeden Tag mit Spaß und Freude auf dem Streben nach Stärke,Sieg und Glückseligkeit. Ich bin so dankbar diese Sportart mein Eigen nennen zu können.

Der Weg ist das Ziel

SimonYacoub_Fahrrad_Athlet

Der Weg ist das Ziel, man muss allerdings auch den Mut haben diesen Weg ,mit all seinen harten Prüfungen, gehen zu wollen. So ist meine Abwandlung des bekannten Konfuzius Zitates. Auf dem Rad sieht man die Welt zum Teil mit anderen Augen. Es bringt mich von A nach B und nur ich selbst bin dafür durch meine eigene Muskelkraft zuständig. Ein tolles Gefühl!

Ich bin Simon Yacoub und wurde am 09.08.1989 in Leipzig geboren. Seit meinem fünften Lebensjahr stehe ich auf der Matte. Was zu Beginn nur Spaß machte, wurde mit den Erfolgen zu meinem Lebensmittelpunkt. Gefördert wurde dies ab der fünften Klasse durch die Aufnahme auf das Elitegymnasium des Sports in Leipzig, wo ich 2009 das Abitur ablegte. Mit täglichen Trainingseinheiten von bis zu vier Stunden und immer einem klaren Ziel vor Augen konnte ich mich bei fast allen regionalen und mitteldeutschen Turnieren als bester Kämpfer meiner Gewichtsklasse durchsetzen.

Seit der U15 war ich ständiges Mitglied der Landesauswahl in Sachsen und wurde mit dem 16. Lebensjahr in die deutsche Nationalmannschaft berufen, was meinen sportlichen Werdegang enorm prägte.

Bis heute kämpfe ich in der Bundesliga für den 1. Judo Club Leipzig (JCL). Nach den sportintensiven Jahren bis 2010 wollte ich zunächst auch einen beruflichen Grundstein legen und absolvierte von September 2010 bis August 2013 meine Ausbildung als Physiotherapeut. Seitdem arbeite ich in dem Beruf und strebe in naher Zukunft ein Medizinstudium an.

Ein Lungenriss im November 2013 und die Empfehlung vom Leistungssport Abstand zu nehmen, haben mich angespornt noch einmal alles zu geben. Ein unerwartet schneller und einwandfreier Heilungsprozess legten den Grundstein für mein Projekt „MY WAY TO RIO“.

Mein sportlicher Ausfall machte jedoch eine Qualifikation für Deutschland nicht mehr möglich und brachte mich somit zurück zu meinen familiären Wurzeln, aufgrund derer ich neben dem deutschen auch einen palästinensischen Pass besitze.

Im Juli 2014 erhielt ich die Zusage aus Palästina, dass ich für das Heimatland meines Vaters in die Qualifikation kann und startete im August 2014 in Tscheljabinsk (Russland) erstmalig für das Land.
Für den mich ist der Weg nach Rio nicht nur sportlich eine Herausforderung. Ebenso ist es mir wichtig zu zeigen, dass Krieg nicht die Antwort ist und Differenzen auch in sportlichen fairen Kämpfen ausgetragen werden können. Dabei ist der wichtigste Aspekt für mich, stets mit Respekt dem Gegner und einem friedlichen Handschlag von der Matte zu gehen – egal wie der Kampf geendet ist.

Ich möchte sich klar von politischen Meinungen und Hintergründen distanzieren und sehe meine Teilnahme an den Qualifikationen einzig und allein als sportliche Unterstützung für das Land, dass meine Familie prägt.

Noch heute sind meine Wurzeln im Libanon stark verankert und das familiäre Gefühl über Grenzen hinweg ist sehr wichtig für mich.

Ich bin bereit zu kämpfen.

Meine Gewichtsklasse: 60kg
Meine Größe: 1,66 m
Mein Verein: JC Leipzig, 1. Budesliga, seit 2006
2004-2011 Deutsche Judonationalmannschaft

3. Platz Jikji World Cup Korea 2007
2. Platz Deutsche Einzelmeisterschaft U 20 2008
3. Platz Deutsche Einzelmeisterschaft Männer 2008
7. Platz European Cup London GBR 2009
3. Platz European Cup La Coruna ESP U23 2009
3. Platz Deutsche Meisterschaft – 1. Bundesliga Männer 2009
2. Platz Deutsche Meisterschaft – 1. Bundesliga Männer 2010
2. Platz New York Open USA – März 2013
3. Platz Deutsche Meisterschaft – 1. Bundesliga Männer 2013
WM Teilnahme 08/2014 Tsheliabinsk/Russland

Einblicke in mein Leben

…Ehrgeiz, Freude, Enttäuschung, Kämpfen, Glücklichsein, Motivation, Dankbarkeit…

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